Wie kann man die Konzentrationsfähigkeit von Kindern fördern?

ADHS ist in aller Munde und immer mehr Eltern machen sich Sorgen, ob nicht auch Ihr Kind unter Umständen darunter leidet. ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. Wenn die Sprösslinge gar nicht ruhig am Tisch sitzen können oder die Aufmerksamkeit und das Interesse an einer Beschäftigung nach immer kürzerer Zeit verloren gehen, neigt man als Eltern schnell dazu eine Selbstdiagnose zu stellen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Nur ein erfahrener Arzt oder Psychologe kann ADHS mit guter Sicherheit diagnostizieren. Zumeist ist die Angst der Eltern auch unbegründet. Denn dafür müssen bestimmte Symptome über einen längeren Zeitraum auftreten. Es kann sich schließlich nur um eine Phase in der Entwicklung des Kindes handeln, in der die Aufmerksamkeit geschwächt ist, die man als Eltern liebevoll begleiten kann.

 

Unser Gehirn braucht Entspannung und Herausforderung gleichermaßen

 

Wichtig ist, Konzentrationsdefizite zumindest im Auge zu behalten. Zum einen sollte man als Eltern keine zu hohen Erwartungen an die Kinder bezüglich ihrer schulischen Leistung stellen. Dies setzt die Kinder in der Regel nur unter Druck. Kinder lernen am besten, wenn sie Spaß daran haben. Aber natürlich gilt: Auch Lernen will gelernt sein. Daher ist es wichtig, sich auch zu Hause mit den Kindern in einer Form zu beschäftigen, die auf spielerische Art und Weise die Konzentration fördert. Gehirn-Jogging ist für Kinder genauso wichtig wie für Senioren, denn das Gehirn lässt sich mit einem Muskel vergleichen. Diesen muss man kontinuierlich trainieren, damit er stärker wird. Man sollte die Kinder also weder über- noch unterfordern. Nach Ansicht von Experten sollten sich Kinder im Alter von sechs Jahren ca. zehn Minuten auf eine Sache konzentrieren können, Zehnjährige etwa zwanzig Minuten und Kinder im Alter von vierzehn Jahren eine halbe Stunde. Erwarten sie also nicht zu viel von ihrem Kind. Entscheidend ist hier das richtige Einfühlungsvermögen, um zu spüren, was dem Kind gut tut: Braucht es jetzt seine Ruhe oder möchte es Zuneigung? Hat es überschüssige Energie, die gerade einen Kanal sucht, oder ist Ruhe und Entspannung das Nötige? Die „richtige“ Kommunikation ist hier ein Schlüsselelement in der Erziehung. Wenn die Eltern streng oder gar bestrafend auf das Kind einwirken, wenn es sich nicht konzentrieren kann, nimmt die Unruhe im Kind noch eher weiter zu oder staut sich innerlich sogar auf. In diesem Zusammenhang sei auch auf ausreichend körperliche Bewegung hingewiesen. Sport, ein körperlich forderndes Hobby oder das Spielen in der freien Natur können sinnvoll sein, um Sauerstoff zu tanken, unser Nervensystem zu beruhigen, Ablenkung und Spaß zu erfahren oder überschüssige Energien sinnvoll abbauen.

 

ADHS und Ernährung

 

Es gibt viele Arten von Training für die grauen Zellen: Etwa Knobelspiele für die linke Gehirnhälfte und kreativen Tätigkeiten für die rechte, das Lesen eines guten Buches oder das Erlernen eines Musikinstruments. Wichtig für ein leistungsfähiges Gehirn ist aber auch die angemessene Versorgung mit Nährstoffen. Neben Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen sind hier besonders die sogenannten Omega 3 Fettsäuren zu nennen. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, das Omega 3-Fettsäuren einen positiven Einfluss auf Kinder mit ADHS haben können. Eine ausreichende Versorgung mit den Omega-3-Fetten DHA und EPA kann einen Beitrag dazu leisten, dass Ihr Kind ausgeglichener und entspannter in Phasen der Konzentration geht und sich länger fokussieren kann. Es hat sich herausgestellt, das vitalstoffreiche Ernährung mit ausreichend DHA- und EPA-Fettsäuren zur Steigerung von Lern- und Denkkompetenzen beitragen hilft: Es empfiehlt sich eine tägliche Aufnahme von mindestens 200 mg.

 

Als Eltern sollte man auf jeden Fall möglichst immer auf eine ausgewogene Ernährung der Kleinen achten: Tägliches Frühstücken von der Schule sowie ein Pausenbrot, ausreichend Flüssigkeit, Obst statt Süßigkeiten, Mittagessen und Abendbrot am besten gemeinsam mit der ganzen Familie und nicht vor dem Fernseher.  Um die richtige Versorgung mit Omega-3 Fettsäuren sicherzustellen, sollte auch ein- bis zweimal Fisch auf dem Speiseplan stehen. Am besten fettreicher Meeresfisch statt Fischstäbchen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Zufuhr dieser Bausteine des Gehirns durch Nahrungsmittelergänzungen zu gewährleisten. In der Versandapotheke erhält man hochwertige Omega-3-Produkte. Besonders zu nennen sind hier Omega-3-Präparate für Kinder, die in Geschmack und Gehalt an DHA und EPA speziell an die Bedürfnisse unserer Jüngsten angepasst sind.

 

Diese Fachinformation wurde bereitgestellt von der Juvalis Online Apotheke – Ihrer deutschen Internetapotheke mit mehr als 300 Jahren Apothekentradition. Weitere Beiträge zum Thema Gesundheit bietet auch das große Juvalis Gesundheitsblog.

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